Welche Potenziale schlummern in Zwischenräumen?
„HYBRID: I am A.L.I.E.N. – ZwischenSein auf Kante“ ist eine autobiografische Soloperformance, die sich mit der Suche nach Balance in Zeiten des Wandels auseinandersetzt. Sie reflektiert persönliche und gesellschaftliche Umbrüche und zeigt wie Unsicherheit und Verlust als Grundlage für kreative Gestaltungsmöglichkeiten dienen können.
Der physisch herausfordernde Boden aus Kunststoff-Eis, geprägt von eingeschränkter Gleitfähigkeit und unerwarteten Widerständen, wird zum Symbol für den Umgang mit veränderten Lebensgrundlagen. Er eröffnet neue Ansätze für Balance und Bewegung und steht für das Austarieren von Gegensätzen.
Die Performance schafft Raum für Auseinandersetzung mit Themen wie Identität, Anpassung und Transformation. Sie lädt dazu ein, das Wechselspiel zwischen Stillstand und Bewegung, Unsicherheit und Orientierung als Quelle für neue Impulse zu begreifen sowie neue Perspektiven zu entwickeln.
Ergänzt durch Sound, Projektion und visuelle Erzählebenen verbindet „HYBRID: I am A.L.I.E.N. “ Tanz, Theater, neuen Zirkus und zeitgenössisches Eislaufen zu einem transdisziplinären Bühnenstück.
„HYBRID: I am A.L.I.E.N.– ZwischenSein auf Kante“ befindet sich im Premierestatus.
MITWIRKENDE
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Performance, Choreografie, Konzept |
ELISA SIEGMUND |
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Sound Komposition in Echtzeit |
SAMAQUIAS LORTA |
| Dramaturgie | MAREN WITTE |
| Künstlerische Begleitung |
JOACHIM MOHR, BIRGIT AUST |
| Projektionsvideos und Unterstützung Recording | ELISA und BARBARA SIEGMUND |
| Poduktionsleitung | ELISA SIEGMUND |
Entwicklungsschritte und Unterstützende
Gewachsen ist das Projekt aus einer dramaturgischen Fortbildung mit Maren Witte gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Programm NEUSTART KULTUR,
[Hilfsprogramm DIS-TANZEN] des Dachverband Tanz Deutschland, 2022.
Kultur Räume Berlin unterstützt 2023 mit einem wiederholt zur Verfügung gestellten Proberaum im Rohzustand die eigenfinanzierte Bewegungsrecherche und Entwicklung ersten szenischen Materials. Eine szenischen Finalisierung von
"HYBRID: I am A.L.I.E.N. I" erfolgt mit weiterer Unterstützung im Juli 2024.
Dramaturgie: Maren Witte
LAKE Studios Berlin fördert eine vertiefende Bewegungspraxis im Pilotprogramm Residenzen und ein erstes Werkshowing mit 20 minütigem Auszug in der Veranstaltungsreihe Unfinished Fridays, 2024.
Dramaturgie: Maren Witte
Unterstützung vor Ort: Angie Flanagan, Birgit Aust
Mit der Aufnahme in das Zirkus On Mentoring Programm 2024/2025
entsteht eine zweite Spielvariante "HYBRID:
I am A.L.I.E.N. II" für zeitgenössisches Zirkus Publikum, beginnend mit einem Auftaktspräsentations-Pitch zum Circus Dance Festival in Köln, 2024.
Mentoren: Robert Sterzik und Liz Williams.
Unterstützung vor Ort: Birgit Aust
Die Weiterentwicklung dieser zweiten Variante mit Residenzunterstützung wird von Zirkus ON Bündnispartner Tollhaus Karlsruhe ermöglicht.
Eine Bühnenpräsentation zum Arbeitsstand erfolgt auf dem ATOLL Festival, 2024.
Licht & Technik: Cecilia Kohlrepp
Technischer Support: Kai Lim
Zirkus ON Bündnispartner Schloss Bröllin unterstützt mit mehrfachen Residenzen sowie Werkshowings die Konkretisierung
von „HYBRID: I am A.L.I.E.N. II “,
2024 und 2025.
Outside-Eye : Joachim Mohr
Sound : Samaquias Lorta
Zirkus ON wurde gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien über das Programm "Verbindungen fördern" des Bundesverbands Freie Darstellende Künste e.V.. Mentoring durch Liz Williams und Robert Sterzik.